Fastenwandern Vogtland neu 2022

Baum Fastenwandern Vogtland

Fastenwandern im Vogtland mit Elke Baum

Fastenwandern Vogtland neu 2022 in Schönheide

Mit Fasten Wandern Meditationen im Vogtland Ziele erreichen

Fastenwandern im Vogtland – hier finden sie vollkommende Ruhe und Entspannung. Sie entfliehen dem Alltag und genießen gemeinsam mit den anderen Fastenteilnehmern  die herrliche Natur und die Wellnesslandschaft. Erleben Sie das Glücksgefühl nach ein paar schönen unvergesslichen Tagen – Fastenwandern Vogtland.

Eine tolle Fastenzeit! Kommen Sie ins Gleichgewicht! Fastenwandern mit Elke hilft Ihnen dabei. Ihre Fastenwoche wird zu Ihrem persönlichen Erlebnis. Erlebnisreiche Aktivitäten werden Sie durch die Fastenwoche begleiten. Ich biete ihnen seit über 20 Jahren an allen Terminen herrliche Fastenwanderungen zu den schönsten Plätzen der Region an.

Fastenwandern Vogtland heißt, zwischen Wald, Wiesen und Wasser den Alltag vergessen. Hier können die Fastenteilnehmer neue Kraft schöpfen. Das Berghotel „Hotel Forstmeister“ liegt etwa 2 km vom Ort Schönheide entfernt.. Es ist ein hervorragendes Ruheplätzchen für Fastende. Die Wanderwege beginnen direkt an unserer Unterkunft und eröffnen uns eine Welt voller Entspannung, reiner Luft und viel Ruhe. Auf geht es mit Freude zum Fastenwandern Vogtland!

Fastenwandern mit Elke – Startseite

In unserer Fastenzeit wohnen wir in Schönheide im Hotel Restaurant Forstmeister.

Termine – Fastenwandern Vogtland neu 2022

12.06.2022 -18.06.2022 frei

05.09.2022 -11.09.2022 frei

Kosten – Fastenwandern Vogtland neu 2022

Seminargebühr 265,- € / Person

zuzüglich

Übernachtung im DZ DU, TV, WC, Saunalandschaft nicht incl. 6 Nächte 222,0 € / Person
Übernachtung im EZ DU, TV, WC, Saunalandschaft nicht incl. 6 Nächte 342,0 € / Person

Die Kurtaxe ist nicht im Preis enthalten. Die Anreise erfolgt individuell. Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung von mir und dem Hotel.

Wanderplan kurz

Es gibt meistens die Möglichkeit zum Abkürzen oder zum Verlängern der Tour.

1. Anreise – Auf zum Stausee
2. Fastentag – Entlang der Talsperre Eibenstock
3. Fastentag – Auf zum Raumfahrtmuseum
4. Halbtageswanderung – Kräuterwanderung oder Rund um Schönheide
5. Fastentag – Auf zum Kuhberg
6. Abschlusswanderung – Rundwanderung in Eibenstock

Änderungen sind vorbehalten

Wanderplan ausführlich – Fasten und wandern im Vogtland

1. Anreisetag – Auf zum Stausee

Pyramide Fastenwandern Vogtland

Pyramide Fastenwandern Vogtland

 

Am ersten Tag treffen wir uns zuerst zu einer kurzen Vorstellungsrunde. Hier besprechen wir auch einige notwendigen organisatorischen Dinge. Dann brechen wir fröhliche zu unserer ersten, heute kurzen, Wanderung auf. Wir wandern hinunter zum herrlich gelegenen Stausee und auf einem anderen Weg geht es dann wieder zurück. Am Anschluss daran treffen wir wieder nun gibt es dann das Glaubersalz… Am nächsten Morgen ist alles erledigt und alle freuen sich auf die schöne kommende Woche. Mit Freude Fastenwandern Vogtland!

 

2. Fastentag – Entlang der Talsperre Eibenstock

Talsperre Eibenstock, Fastenwandern im Vogtland

Talsperre Fastenwandern Vogtland

Mit Freude starten wir unsere aussichtsreiche Rundtour. Wir werden mit schönen Ausblicken und einem Aussichtsberg belohnt. Es ist wieder eine Wanderung über „Stock und Stein“. Ein Besuch in der Wald-Erlebnis-Ausstellung im Haus des Gastes ist möglich. Es ist ein herrlicher Rundweg. Nach getaner Fastenwanderung freuen sich alle auf den Wellnessbereich oder auf individuelle Aktivitäten bis zum abendlichen Treffen. Mit Freude Fastenwandern Vogtland

 

 

3. Fastentag – Auf zum Raumfahrtmuseum

Fastenwandern Vogtland Raumfahrtausstellung

Raumfahrtausstellung Fastenwandern Vogtland

Gut gerüstet mit Wasser und Tee im Gepäck, starten wir in den 3. Fastentag. Eine besonders schöne Fastenwanderung führt uns zum Raumfahrtmuseum. Wir wandern ca. 2 Sunden durch herrliche Wälder, vorbei an der Talsperre, bis wir unser Ziel erreichen. Wer möchte, sieht sich die sehr interessant gestaltete Ausstellung zur Raumfahrt an. Wer nicht möchte, sieht sich solange den Ort an oder legt eine Trinkpause ein. Wir wandern einen anderen Weg zurück und am späten Nachmittag erreichen wir wieder fröhlich unser Hotel. Mit Freude, Fastenwandern Vogtland!

 

 

4. Halbtagestour – Kräuterwanderung

Hinweisschild Kräuterpfad Fastenwandern Vogtland

Wanderschild Fastenwandern Vogtland

 

Eine Halbtagestour steht heute auf dem Programm. Ich habe ich eine Kräuterwanderung bestellt. Sie ist im Preis incl. und wird von unserem Hotel aus starten. Sie dauert etwa 2 Stunden und erfreut sich immer gr0ßer Interesse. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend gibt es noch einen ausgedehnten Spaziergang mit einer neuen Meditation. Mit Freude Fastenzeit im Vogtland

 

alternativ – Rund um Schönheide

Baumstamm Fastenwandern im Vogtland

Holzstamm Fastenwandern Vogtland

Heute, an unserem 1. Fastentag, gehen wir auf herrlichen Waldwegen rund um Schönheide. Es geht noch nicht allen gleich gut. Wir legen regelmäßig Trinkpausen ein. Wie kommen an der historischen Museumsbahn vorbei. Nach einer kurzen  Rast fasten und wandern wir wieder zum Hotel. Alles mit viel Freude, Fastenwandern Vogtland

 

 

5. Fastentag – Auf zum Kuhberg

Kuhberg Fastenwandern Vogtland

Wanderung zum Kuhberg – Fastenwandern Vogtland

An unserem 5. Fastentag erwartet uns eine besonders schöne Wanderung. Mit viel Fastenfreude erklimmen wir den Kuhberg. Wer möchte besteigt noch den Turm bevor es einen leckeren Tee gibt. Der Abstieg geht in eine andere Richtung. Wir kommen an einem märchenhaften Waldsee vorbei und verweilen dort. Fastenwandern Vogtland, eine Erlebnis!

 

 

 

6. Fastentag – Rundwanderung in Eibenstock

Kirche in Eibenstock Fastenwandern Vogtland

Kirche in Eibenstock Fastenwandern Vogtland

Hier sehen wir uns die Sehenswürdigkeiten von Eibenstock an. Wer noch etwas in der Stadt verweilen möchte, fährt einen Bus später zurück. Eine sehr schöne Abschlusswanderung mit Besichtigung der wunderschönen Kirche. Wann die erste Kirche errichtet wurde ist nicht nachweisbar. Aber vermutlich wurde im Zuge der Besiedlung der Gegend um 1200 eine kleine Kirche errichtet. Der erste Priester in Eibenstock ist urkundlich 1393 nachweisbar. Um ca. 1548 errichtete man an Stelle der alten, kleinen Kirche eine wesentlich größere. Geweiht war sie dem heiligen Oswald. Doch durch den großen Stadtbrand am 10.08.1862 wurde sie bis auf die Grundmauern zerstört. Eine neue Kirche wurde nun von 1864 – 1868 an dieser Stelle in neoromanischem Stil gebaut. Mit Freude Fastenwandern Vogtland!

Andere Termine und den ausführlichen Tagesablauf finden Sie hier. Eine Fastenwoche mit Erfolg! Fastenwandern und Ernährung nach der Buchinger Methode!

Sollten Sie sich noch für eine andere Fastenwanderungen als Fastenwandern Vogtland interessieren, dann kann ich Ihnen nachfolgende Fastenziele empfehlen. Im Bundesland Sachsen käme dann Fastenwandern im Erzgebirge und Fastenwandern in der Sächsischen Schweiz in Frage. Im Bundesland Brandenburg biete ich zum Wellnessfasten den Spreewald an.

Aber auch hier fasten und wandern wir. Im Seminarhaus „Lebensquelle“ in Dobbrikow, gibt es das Tagesseminar „Wie faste ich richtig“ und das Kurzfasten „Natur Pur“. Hier kochen wir selbst unser Fastensüppchen und jeder presst sich seinen Saft allein.

Wer gen zum Fastenwandern an die Ostsee, nach Mecklenburg Vorpommern möchte, dem habe ich 3 Fastenziele anzubieten. Auf der Ostseeinsel Rügen das Ostseebad Göhren. Weiterhin habe ich noch zwei Fastenziele auf Usedom. Das Fastenwandern im Ostseebad Karlshagen und das Ostseebad Zinnowitz. 3 x Fastenwandern Ostsee

Haus Fastenwandern Vogtland

Haus Fastenwandern Vogtland

Geschichte – Fastenwandern Vogtland

Die Anfänge der Entstehung von SCHÖNHEIDE liegen in der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts. Der Sage nach soll Kaiser Karl der V. auf einer Jagd in der hiesigen Gebirgsgegend beim Anblick der abwechslungsreichen Landschaft begeistert gerufen haben: „Das ist eine schöne Heide!“.

Durch die landschaftliche Schönheit – eingebettet in die auslaufenden Höhenzüge des Westerzgebirges, welches hier in das Vogtland übergeht – kam der Ort zu seinem Namen SCHÖNHEIDE (im Volksmund „Schiehaad“ genannt“). Mutmaßlich um die Mitte der 1530er Jahre kamen deutsche Einwanderer in das hiesige Waldgelände. Neben Landwirtschaft und Viehzucht war es aller Wahrscheinlichkeit nach der Bergbau, der diese Menschen mit Axt und Spaten, mit Schlägel und Eisen nach der schönen Heide führte.

Der damalige Eigentümer der schönen Heide, Balthasar Friedrich Edler von Planitz, wendete seine Aufmerksamkeit der hiesigen Ansiedlung zu, und kam auf den glücklichen Gedanken, die hier und da wohnenden Kolonnen zu einem geordneten Gemeinwesen zu vereinigen. Die Gründung der Gemeinde SCHÖNHEIDE wurde so nach seinem Plan am 20.März 1549 vollzogen. An diesem Tag gewährte der Edle von Planitz „den lieben getreuen zur Schönheyde“ neben mancherlei Sonderrechten die Freiheit, das „Dorff zu bauen“.

Die ersten Bewohner befassten sich ausschließlich mit Landwirtschaft, fingen aber, durch die natürlichen Verhältnisse der Gegend gezwungen, etwa um 1560 damit an, Eisen- und Zinngruben zu schürfen und so das Glück im Boden zu suchen. Aber auch der Bergbau brachte nicht den erhofften Gewinn. So wurde 1566 das „Hammerwerk auf der Schönheide“ gegründet. Man stellte hier zunächst Roheisen her, fertigte später Schwarz- und Weißblechwaren (Röhrenmacherei) sowie noch später Gussgegenstände verschiedenster Art (Eisengießerei). Das Hammerwerk stellt heute das älteste, ohne Unterbrechung tätige Eisenwerk in Deutschland dar. Bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts hatte man sich andererseits auch der Posamenten- und Spitzenmanufaktur in nicht geringem Umfang zugewendet.

Fastenwandern Vogtland – Bürstenfabrikation

Die seit 1820 in Schönheide betriebene Bürstenfabrikation war bis zu ihrem Aufblühen um 1908 eher ein Kind der Not. Auf Grund der wirtschaftlichen und sozialen Probleme (Hungersnöte sowie zeitweilige Stagnation der anderen Wirtschaftszweige) drängte man zur Einführung neuer Gewerbezweige – speziell der Herstellung von Bürsten und Pinseln. Dank dem rührigen Unternehmergeist und dem Arbeiterfleiß der erzgebirgischen Bevölkerung hat sich Schönheide zum bedeutendsten Sitz der Bürsten- und Pinselfabrikation in ganz Deutschland entwickelt und fortan ward nun der Schönheider Bürstenhändler „der Bürstenmann von der Schinnhaad“ eine beim Volk bekannte Erscheinung. Die Bürstenindustrie nahm den ersten Rang unter den Schönheider Industriezweigen ein und war vornehmlich für den Weltmarkt tätig.

Die vollendete Technik der Schönheider Bürstenfabrikation wird auf der, aus Anlass des Königsbesuches, im Schönheider Rathaus veranstalteten Industrieausstellung am 03.Juli 1908 sichtbar. Führend auf dem Gebiet der Bürstenmanufaktur war neben anderen die Familie Flemming. Um 1861 beschäftigte das Flemmingsche Unternehmen etwa 100 Arbeiter. Nach und nach kamen neue Unternehmen dazu. Man fertigte bereits zu dieser Zeit ca. 150 verschiedene Pinselsorten an.

Im Bereich der Textilindustrie erlangte schon um 1860 die Wollweberei und –Druckerei sowie die Seiden- und Sammetstickerei enorme Bedeutung. Die Fabrikation der Sächsischen Wollwaren-Druckfabrik erstreckt sich auf die Herstellung bedruckter wollener Kaschmir- und seidener Atlas-Tücher und Kleiderzeuge. Deren Absatzgebiete umfasst viele Länder im europäischen Raum sowie Afrika, Südamerika und Indien. Ein bedeutender Faktor für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Ortes war die unmittelbare Angliederung von Schönheide an das Eisenbahnnetz. Schönheide erhielt die Bahnstationen Schönheiderhammer und Wilzschhaus.1875 wurde die Eisenbahnlinie Chemnitz-Aue-Adorf eröffnet.

Im Jahr 1831errichtete man im Ort die erste Apotheke und seit 1844 besitzt Schönheide eine Gemeindebücherei, welche heute über knapp 10.000 Bände verfügt. 1882 entstand die Gemeindesparkasse,1882/83 ein neues Rathaus und Anfang April 1891 konnte ein neues Postamt in Betrieb genommen werden,1892 erhielt Schönheide erste Fernsprechverbindungen und 1896 wurde das Elektrizitätswerk fertig gestellt.

In den vier Volksschulen des Ortes erteilten um 1840 vier Lehrer 900 Kindern Unterricht. Das jetzige Mittelschulgebäude wurde als Hauptschule in den Jahren 1896-1898 erbaut und konnte am 09. August 1898 eingeweiht werden. Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass 1838 in Schönheide eine Klöppelschule gegründet wurde, in welcher man etwa 70 Kinder beschäftigte. Die Kirche wurde 1902/03 einem bedeutenden Umbau unterzogen und 1909 errichtete man in Schönheide eine Friedhofskapelle. Auszüge aus: https://www.gemeinde-schoenheide.de/gemeinde/geschichte

Was erwartet Sie beim Fastenwandern Vogtland: Ruhe, Entspannung, Freiraum, Anreize und Anstöße für ein gesünderes Leben, mitreißende Dynamik der Gruppe, die Inspiration der Region und Natur, Ein rundum neues Lebensgefühl, Bewegung und Energie, Fastenwandern mit Unterstützung durch einen ausgebildeten Fastenleiter. Seit vielen Jahren leite ich Gruppen mit viel Freude! Fastenwandern im Vogtland gehört dazu!

Fastenwandern – Vogtland – Die vogtländische Mundart

Bis zur Gegenwart hat sich eine lebendige Mundart erhalten, die auf die deutsche Besiedlung des Gebietes im 12./ 13. Jh. zurückgeht und sich vom übrigen sächsischen Sprachraum unterscheidet. Allerdings prägten die aus verschiedenen Richtungen kommenden Siedlerströme die Mundart in der Region, so dass keine einheitliche Mundart gesprochen wird. Den größten Raum nimmt die kernvogtländische Mundart um Plauen ein, welche auf die Besiedlung durch fränkische Siedler zurückzuführen ist. Hier sind die typisch vogtländischen Doppellaute wie beispielsweise u-e in ruet (rot) heute noch zu hören.

Siedler aus dem oberpfälzisch-bayerischen Raum brachten ihre Mundart in den Südzipfel des heutigen Vogtlandkreises mit. Charakteristisch ist hier beispielsweise das rollende Zungen-R. Der südöstliche Klingenthaler Raum hingegen wird schon von der erzgebirgischen Mundart beeinflusst, nur hier spricht man von Bossen, wenn man Jungen meint. Das Nordvogtländische hebt sich durch den a-Laut wie in racht (recht) deutlich ab.
Quelle: https://www.vogtlandkreis.de

Fastenwandern Vogtland – Mit „Plauener Spitze“ erlangte das Vogtland Weltruhm

Die Herstellung von Textilien, die Tuchmacherei und später die Handstickerei bis hin zur Weißwarenindustrie haben das Vogtland über Jahrhunderte hinweg weltweit als Textilregion bekannt gemacht. Moderne verfahren eröffneten die Möglichkeiten zur maschinellen Nachbildung der historischen Handspitze. Unter dem Namen „Plauener Spitzen“ eroberte das neue Produkt den internationalen Markt und machte Plauen und das Vogtland bis zum Beginn des 1. Weltkrieges zu einem weltweit anerkannten Zentrum der Spitzenherstellung. Die Plauener Spitze ist ein seit gut 130 Jahren weltbekanntes deutsches textiles Erzeugnis. Am 18. August 1900 erfuhr die Plauener Spitze ihren krönenden Höhepunkt, als die Plauener Stickereifabrikanten den Grand Prix der Weltausstellung in Paris für das Wunder der Plauener Musterung erhielten.

Plauener Spitze, das sind kostbarste, filigranste, ausdrucksfähigste und technologisch höchstentwickelte Kunstwerke. Nicht nur Tischdecken,  Gardinen oder Fensterbilder, sondern auch traumhafte Kleider, die jede Frau zu etwas besonderem machen, stellen die Plauener aus ihrer  weltberühmten Spitze her. Im einzigen Spitzenmuseum Deutschlands, im Historischen Rathaus der Stadt Plauen, kann man sich davon überzeugen. Seit 1996 im Abstand von drei Jahren wird die Plauener Spitzenprinzessin gewählt. Umfangreiches Wissen über das Produkt Plauener Spitze und die Stadt Plauen sind neben Schönheit und Attraktivität Voraussetzung zur Wahl.

Das alljährlich im Juni stattfindende Spitzenfest, ist das größte aller Plauener Feste. Seit 1955 werden mit diesem Fest handwerkliche Tradition und künstlerisches Brauchtum gepflegt. Das jährlich neu gestaltete und in einem Wettbewerb ausgewählte „Spitzenfestabzeichen“ ist in den über 50 Jahren ein begehrtes Sammelobjekt geworden. Quelle: https://www.vogtlandkreis.de

Fastenwandern Vogtland -Tracht

Das Vogtland gehört zu den deutschen Landschaften, in denen die Volkstracht als landschaftstypische Bekleidungsform der dörflichen Bevölkerung im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart Spuren hinterlassen hat. Heimatvereine, Chöre und Folkloregruppen tragen gegenwärtig zu einer Trachtenerneuerung bei. Die von angrenzenden Kulturlandschaften, wie Oberfranken, Thüringen und Egerland beeinflusste besondere Kleidung entwickelte sich um 1800 als schmuckreiche Festtagsbekleidung in den vogtländischen Dörfern.

Dunkle Farbtöne von braun über blau bis violett kennzeichneten die oft gestreiften langen Röcke der Frauen und auch Schürzen und Schultertücher sowie die wattierten kurzen Jacken, der Spenzer, waren in diesen Farben gehalten. Die gegilbten Westen der Männer oder der lange Überrock und die ledernen Beinkleider waren ebenfalls dunkelfarbig. Nur weiße Blusen und Hemden hellten das Trachtenbild auf. Besonders kennzeichnend und reich geschmückt war die sogenannte Buckelhaube der Frauen.

Fastenwandern  Vogtland – Was der Vogtländer seinen Gästen gerne auftischt

Essen und Trinken halten bekanntlich Leib und Seele zusammen. Im Vogtland mit seinen kargen und schweren Böden war deshalb sehr früh der feldmäßige Kartoffelanbau zu Hause. Bereits zwischen 1650 und 1680 hat die Kartoffel hier Einzug gehalten. So entstand in Laufe der Jahrhunderte eine Vielzahl an leckeren Kartoffelgerichten. Von Spalken (Suppe mit Kartoffelstückchen) über Bambes (Kartoffelpuffer), Eingeschnittenen (Bratkartoffeln) bis zu den landschaftstypischen „Grüngenifften“ (Vogtländische Klöße aus roh geriebenen Kartoffeln) reichen die vogtländischen Kartoffelgerichte.

Aus gekochten Kartoffeln formte man mit geringsten Zutaten die verführerisch klingenden „Nacketen Maadle“ (mit Mehl in Bratfett ausgebackene Kartoffelpuffer) und den Kartoffelkuchen. Beide Gerichte gehören ebenfalls zur traditionellen vogtländischen Küche. Heute nehmen grüne Klöße mit Sauerbraten oder Rouladen als Sonntagsessen in vielen Familien und Gaststätten einen vorderen Platz ein. Auch die beliebten „Schwammespalken“ (Kartoffelstückchen mit Pilzen) sind auf vogtländischen Küchenzetteln nicht wegzudenken.

Im „Neunerlei“ nicht wegzudenken
Selbst das „Neunerlei“ am Heiligabend als Auftakt zu den weihnachtlichen Festtagen bietet in den überlieferten Zusammensetzungen von Brot, Hirsebrei, Sauerkraut, Klößen oder Kartoffeln, Wurst oder Hering, Semmelmilch, Preiselbeeren, Stollen und Salz ein Bild vom ursprünglich bescheidenen Standard der Volksnahrung im Vogtland. Doch heute hat sich schon längst der Festtagsbraten als Gans, Kaninchen oder in Form von Wild seinen festen Platz im Weihnachtsessen erobert.

Die vogtländische Küche lebte und lebt heute noch hauptsächlich von Produkten aus der Region. Neben der Kartoffel sind das Fleisch, Molkereiprodukte, Erzeugnisse des Gartenbaus, gute Biere und alles was dem Gaumen Freude bereitet. Bei über 100 Direktvermarktern und Erzeugern im Vogtland, in vielen Gasstätten und Hofläden kann man sich davon selbst überzeugen und das Vogtland auf ganz leckere Weise kennenlernen.

Spruch: Als ich aufhörte , durch mein Leben zu hetzen, war ich erstaunt darüber, für wie viel mehr Leben ich plötzlich Zeit hatte. (unbekannter Verfasser)

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