Kurzfasten Brandenburg mit Elke neu 22

Kurzfasten Haus Lebensquelle

Kurzfasten Haus Lebensquelle

Kurzzeitfasten in Brandenburg, Dobbrikow

Kurzfasten Brandenburg, wäre das etwas für Sie? Unser Seminarhaus „Lebensquell“ ein Bohlenblockhaus, bietet das perfekte Ambiente für die Fastenzeit. Wir fasten in kleinen Gruppen und stellen die Fastenverpflegung selbst her. Wir kochen gemeinsam, pressen den Saft gemeinsam und haben Spaß dabei.  Eine tägliche Wanderung, Fachvorträge und Meditationen sind auch dabei. Die Unterkunft ist individuell zu organisieren. Auch ist es möglich, täglich zu fahren. Nach dem Kurzfasten kann gern zuhause weiter gefastet werden. Das Rüstzeug dafür ist nun vorhanden.
Auf zum Kurzfasten Brandenburg!

Termine – Kurzfasten Brandenburg mit Elke neu 22

Kurzfasten 2022
14.04.2022 – 17.04.2022       frei
26.05.2022 – 29.05.2022       frei
14.07.2022 – 17.07.2022       frei
18.08.2022 – 21.08.2022       frei

Kosten – Kurzfasten Brandenburg

Seminargebühr:      195,00 €

zuzüglich

Unterkunft bitte selbst buchen – Auf Anfrage sende ich gern eine Liste der möglichen Unterkünfte zu.

Hier geht es zur Anmeldung Kurzfasten Brandenburg.

Tagesablauf – Kurzfasten Brandenburg

1. Tag Anreise

12.00 Uhr   Begrüßung Vorstellungsgespräch
13.00 Uhr   Wanderung durch den Ort
14.30 Uhr   Vortrag zum Fasten Darmreinigung
16.15 Uhr   Fastenbeginn – Glaubersalz
16.30 Uhr   Meditation in Bewegung
17.00 Uhr   Persönliche Freizeit

Glaubersalz

2. bis 3. Tag

07.00 Uhr   Körperpflege jeder individuell, Bürstenmassagen, Wechselduschen
09.00 Uhr   Treffen im Seminarhaus Lebensquelle – wichtige Infos
09.30 Uhr   Anwendungen nach Kneipp – Wassertreten oder Baden im Vordersee
10.00 Uhr   Wir stellen unsere Fastenverpflegung her
11.00 Uhr   Wanderung nach Plan
14.30 Uhr   Fußbad, Leberwickel, Entspannung,
15.30 Uhr   Meditative Heilgymnastik, Meditationen
16.00 Uhr   Gemüsebrühe, Fastentees
16.30.Uhr   Abschlussmeditation
17.00 Uhr   Persönliche Freizeit

4. Fastentag – Kurzzeitfastenfasten

09.00 Uhr   Fastenbrechen mit einem Apfel
10.00 Uhr   Abschlussgespräch
11.00 Uhr   Verabschiedung

Mit dem über viele Jahre getesteten, ausgewählten Fasten Programmen bist Du wohl  umsorgt und gut aufgehoben. Alle Wanderungen, die Verpflegung sind bedacht gewählt und ergeben ein ganzheitliches Fasten-Erlebnis. Der Anreisetag beginnt mit einer fröhlichen Begrüßung und einigen wichtigen Hinweisen. Nach unserem Vorstellungsgespräch sagt jeder, was er so vom Kurzfasten so erwartet. Das gibt mir die Möglichkeit viele Wünsche zu erfüllen.

Anreisetag – Kurzfasten Brandenburg

Bauernsee Kurzfasten Brandenburg

Bauernsee in Dobbrikow

Unsere 1. Wanderung führt uns an den Vordersee in Dobbrikow. Hier werden wir dann jeden Morgen die Anwendungen nach Kneipp durchführen. Weiter geht es dann auf den Dobbrikower Weinberg. Von hier haben wir eine herrliche Sicht. Im Seminarhaus „Lebensquelle“ angekommen, gibt es jetzt das Glaubersalz. Davor haben die Teilnehmer häufig Respekt.  Vorher zeige ich aber noch andere Methoden zum Abführen auf. So kann jeder für sich entscheiden was er gerne mag. Wenn keine wichtigen Fragen mehr anstehen, ziehen sich alle in ihre Unterkünfte zurück. Die Sache mit der Darmreinigung steht jetzt auf dem Programm. Kurzfasten in Dobbrikow

 

2. Fastentag und 3. Fastentag

Fastenwandern im Frühling

Fastenwandern im Frühling

Wir treffen uns im Seminarhaus Lebensquelle und beginnen den Tag mit einem Spaziergang zum See und den Anwendungen nach Kneipp. Jeder berichtet über sein Befinden und alle Fragen werden beantwortet. Im Anschluss daran pressen wir unseren Saft und kochen die Fastenbrühe. Den Saft löffeln wir gleich. So als Start in den guten Morgen. Das Süppchen muss noch etwas durchziehen. Alle helfen und freuen sich auf die kommenden Tage. Nun steht eine Wanderung auf dem Programm. Sie führt uns über grünende Wiesen und herrliche Kiefernwälder, vorbei an vielen kleinen Seen. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Wieder im Seminarhaus Lebensquelle angekommen, gibt es ein erholsames basisches Fußbad. Nun ist es endlich soweit und unsere Fastenbrühe kann gegessen werden. Mit einem kleinen Löffel genießen wir das Süppchen. Jetzt folgt eine kleine Meditation. Ich biete verschiedene Meditationen an. Ich schauen immer, was die Teilnehmer sich so wünschen. Jetzt folgt noch ein Vortrag in dem etliche Fastenthemen erörtert werden. Mit einem Abschluss Tagesgespräch und einer Vorschau auf den kommenden Tag beenden wir die heutige Veranstaltung. Kurzfasten in Dobbrikow

Abreisetag – Kurzfasten Brandenburg

Kurzfasten mit Elke - Rezepte

Kurzfasten mit Elke – Rezepte

Der letzte Fastentag beginnt wieder mit dem Frühsport und den Anwendungen nach Kneipp. Nach Rückkehr ins Fastenhaus bereiten alle gemeinsam den gedünsteten Apfel zu. Alle freuen sich auf das Fastenbrechen. Wer weiter fasten möchte, erhält einen frisch gepressten Saft. Bei einer Apfelunverträglichkeit ist es auch möglich, mit einer Banane abzufasten. Nun noch das Abschlussgespräch und eine Meditation zum Ende. Kurzfasten in Dobbrikow

 

 

Verschiedenen Fastenziele

Sollten sie gern länger fasten wollen, kann ich ihnen weitere Fastenziele die ich im Frühjahr und im Herbst anbieten:

Wenn sie die See mögen, kommt vielleicht das Fastenwandern im Boltenhagen, auf Usedom die Ostseebäder Karlshagen oder Zinnowitz sowie auf Rügen das Seebad Göhren. Die Müritz bietet sich auch zum Fastenwandern an und ist eben auch wie ein kleines Meer. Dort wohnen wir in Röbel.

Zieht es sie mehr nach Brandenburg, da habe ich seit vielen Jahren den Spreewald in Burg für Fastenwanderungen ausgewählt.

Kommen wir weiter nach Sachsen, freue ich mich, dass ich Ihnen tolle Wanderungen in der Sächsischen Schweiz anbieten kann. Weiter geht es dann zum Fastenwandern  ins Erzgebirge, ins Vogtland und in den Harz. Alles mit Fasten Wandern mit Elke und Freude beim Kurzfasten Brandenburg!

Liebe Fastenfreunde, hier kommen Sie zum Tagesablauf und zu den Fastenwandern Terminen. Wir Fasten nach Dr. Otto Buchinger Methode.

Kurzfasten in Brandenburg nach Dr. Otto Buchinger

Immer mehr Menschen spüren, das an unserer Art zu leben, zu arbeiten, sich zu ernähren und wie wir unsere Freizeit gestalten einiges nicht mehr stimmt. Die heilsame Wirkung des Fastens wurde von Seiten der Schulmedizin erst in den letzten Jahren wieder entdeckt. Dabei waren die Wirkungen für Körper, Geist und Seele schon von alters her in allen Völkern und Religionen bekannt. Durch das freiwillige Fasten kann der Sinn des Fastens neu erlebt werden. Ich biete das Kurzfasten Brandenburg „Natur Pur“ nach Buchinger  an.

Abgeleitet ist diese Fastenmethode von der Wochenkur nach Buchinger. Das Kurzfasten in Brandenburg eignet sich für Einsteiger zum Testen aber auch für Fastenerfahrene. Es gibt immer die Möglichkeit die 4 Tage zu verlängern. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Fastenkurs. Das Kurzfasten ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern eine Jahrtausende alte Tradition. Wenn die Vorräte im Frühjahr knapp wurden, wurde automatisch gefastet. Es gab ja nichts mehr. Auch haben die Menschen gespürt, dass ihnen der vorübergehende Verzicht auf Nahrung ausgesprochen gut tut.

Fasten, Kurzfasten über einen kleinen Zeitraum ist ein Geschenk für Körper, Geist und Seele. Kein Wundern, dass auch heute viele Menschen hin und wieder Fastenzeiten einlegen. Dies tun sie um gesund zu bleiben und die Einheit von Körper, Geist und Seele neu zu erfahren. Kurzfasten für Gesunde leicht gemacht! In meinen Fasten Seminaren zeige ich euch, wie einfach das Fasten ist. Es gibt viele wichtige Informationen und bewährte Tipps. Spürt, wie euer Köper für kurze Zeit ganz aus sich selbst heraus leben kann. Freut euch, wie viel Energie ihr trotzdem habt und wie beschwingt ihr euch fühlt. Kurzfasten macht lebensfroh, selbstbewusst und vital. Auf geht es mit Fastenfreude zum Kurzfasten nach Brandenburg!

Dobbrikow ist der seenreichste Ortsteil in der Gemeinde. Er ist Naherholungszentrum geworden. Der Campingplatz am Glienicksee wird gern aufgesucht, und weite Wälder und Wiesen laden, wie auch der Weinberg, von dem man eine schöne Aussicht hat, zu längeren Spaziergängen ein. Von Dobbrikow aus führt eine Buslinie in die Landeshauptstadt Potsdam.

Kurzfasten in Dobbrikow

In Dobbrikow lebte und wirkte Pfarrer Heinrich Vogel, Repräsentant der von den Nationalsozialisten verbotenen Bekennenden Kirche.

Aus dem Jahr 1221 findet sich eine Urkunde, in der der Ort als Doberchowe bezeichnet ist. Dieser slawische Name wird als von „dobru“, d. i. „gut“ oder „dobricowo“, d. i. „Talsee“ abgeleitet. Heimatforscher Dieter Noeske führt den Namen auf „dobre chovae“, d. i. „sich oder etwas gut verstecken/ein gutes Versteck“ zurück.

1307 gibt Heidenrycus de Trebbin den Ort an das Kloster Zinna ab. 1568 hat der Schulze beim Hammer eine Wiese, was auf vorhandene oder gewesene Eisenverarbeitung hinweist. Fischerei, Weinbau und ein 1745 erwähnter Teerofen sind neben der bäuerlichen Landwirtschaft das Haupteinkommen des Ortes.  Auszug aus Gemeinde Nuthe-Urstromtal/Dobbrikow

Entstehung

Das Baruther Urstromtal entstand vor etwa 15.000 Jahren als Abflussbahn der eiszeitlichen Schmelzwässer während des Brandenburger Stadiums der Weichsel-Eiszeit. Später wurde das Urstromtal zu einem sumpfigen Niederungsgebiet, welches mit dichten, teilweise undurchdringlichen Laubwäldern bestockt war. Erlen, Moorbirken und Eschen, aber auch gewaltige Stieleichen prägten auf den ärmeren Standorten das Bild des Urstromtals. Diesem Lebensraum, der durch Feuchtgebiete und trockene Talsandflächen geprägt war, passten sich viele Pflanzen und Tiere an.

Waldgesellschaften des Auwaldes, des Erlenbruchwaldes sowie Erlensümpfe beherrschten das Urstromtal. Zu dieser Zeit waren Kranich, Schwarzstorch und Brachvogel noch sehr zahlreich. Noch im 15. Jahrhundert konnte man das Tal nur an wenigen Stellen durchqueren, da es durch den sumpfigen Bruchwald nur wenige Wege gab. Allmählich nahm der Mensch Einfluss auf das Urstromtal. Durch Viehtrieb und Weidewirtschaft wurde der Wald schließlich immer stärker zurückgedrängt und das Urstromtal zunehmend landwirtschaftlich genutzt. Zum größten Teil wird das Baruther Urstromtal von Niedermoorstandorten geprägt.

Vielfach eingeschaltete Ablagerungen von Raseneisenerz wurden in früheren Zeiten ausgebeutet und lieferten Rohstoff für eine Reihe von Eisenhämmern. Der Gottower Hammer bei Luckenwalde – heute eine Ausflugsgaststätte – wurde schon 1397 erwähnt. Talsandflächen ziehen sich an den Rändern des Urstromtales in schmalen Streifen entlang oder treten gelegentlich auch inselartig inmitten des Tales auf. Häufig waren kleinere und größere Wiesen als halbnatürliche Formationen, die dazu beigetragen haben, dass sich Pflanzenarten wie Orchideen aber auch andere, die in natürlichen Formationen nur wenige Nischen besiedeln, ausbreiten konnten. Typische Ausbildungen der Feuchtwiesen sind heute nur noch vereinzelt vorhanden.

Im Zuge der landwirtschaftlichen Intensivierung sind sie teilweise zu Saatgrasbeständen und Ackerflächen umgewandelt worden. Die Folge war ein rapider Rückgang der Wuchsmöglichkeiten von Feuchtwiesenarten. Einen noch intakten und für das Baruther Urstromtal charakteristischen Landschaftsausschnitt repräsentiert das Naturschutzgebiet „Schöbendorfer Busch“.   Auszug aus https://www.baruther-urstromtal.de/index.php/entstehung-des-urstromtals.html

 

Sagen – Kurzfasten Dobbrikow

Unweit von Dobbrikow liegt Jüterbog. Häufig haben wir Jüterbog oder auch Kloster Zinna mit dem Kloster im Programm. Hier nun eine Sage.

Der Schmied zu Jüterbog

Zu Jüterbog lebte einmal ein Schmied, der war ein sehr frommer Mann und trug einen schwarzen und weißen Rock; zu ihm kam eines Abends noch ganz spät ein Mann, der gar heilig aussah, und bat ihn um eine Herberge; nun war der Schmied immer freundlich und liebreich zu jedermann, nahm daher den Fremden auch gern und willig auf und bewirtete ihn nach Kräften.

Am andern Morgen, als der Gast von dannen ziehen wollte, dankte er seinem Wirt herzlich und sagte ihm, er solle drei Bitten tun, die wolle er ihm gewähren. Da bat der Schmied erstlich, dass sein Stuhl hinter dem Ofen, auf dem er abends nach der Arbeit auszuruhen pflegte, die Kraft bekäme, jeden ungebetenen Gast so lange auf sich festzuhalten, bis ihn der Schmied selbst loslasse.

Zweitens, dass sein Apfelbaum im Garten die Hinaufsteigenden gleicherweise nicht herablasse;

Drittens, dass aus seinem Kohlensack keiner herauskäme, den er nicht selbst befreite. Diese drei Bitten gewährte auch der fremde Mann und ging darauf von dannen. Nicht lange währte das nun, so kam der Tod, wollte den Schmied holen. Der aber bat ihn, er möge doch, da er sicher von der Reise zu ihm ermüdet sei, sich noch ein wenig auf seinem Stuhl erholen. Da setzte sich denn der Tod auch nieder, und als er nachher wieder aufstehen wollte, saß er fest.

Nun bat er den Schmied, er möge ihn doch wieder befreien, allein der wollte es zuerst nicht gewähren; nachher verstand er sich dazu unter der Bedingung, dass er ihm noch zehn Jahre schenke. Das war der Tod gern zufrieden, der Schmied löste ihn, und nun ging er davon. Wie nun die zehn Jahre um waren, kam der Tod wieder.

Da sagte ihm der Schmied, er solle doch erst auf den Apfelbaum im Garten steigen, einige Äpfel herunterzuholen, sie würden ihnen wohl auf der weiten Reise schmecken. Das tat der Tod, und nun saß er wieder fest. Jetzt rief der Schmied seine Gesellen herbei, die mussten mit schweren eisernen Stangen gewaltig auf den Tod losschlagen, dass er ach und wehe schrie und den Schmied flehentlich bat, er möge ihn doch nur freilassen.

Er wolle ja gern nie wieder zu ihm kommen. Wie nun der Schmied hörte, dass der Tod ihn ewig leben lassen wolle, hieß er die Gesellen einhalten und entließ jenen vom Baum. Der zog glieder- und lendenlahm davon und konnte nur mit Mühe vorwärts. Da begegnete ihm unterwegs der Teufel, dem er sogleich sein Herzeleid klagte. Aber der lachte ihn nur aus, dass er so dumm gewesen, sich von dem Schmied täuschen zu lassen und meinte, er wolle schon bald mit ihm fertig werden.

Darauf ging er in die Stadt und bat den Schmied um ein Nachtlager; nun war’s aber schon spät in der Nacht und der Schmied verweigerte es ihm, sagte wenigstens, er könne die Haustür nicht mehr öffnen, wenn er jedoch zum Schlüsselloch hineinfahren wolle, so möge er nur kommen. Das war nun dem Teufel ein leichtes und sogleich huschte er durch, der Schmied war aber klüger als er, hielt innen seinen Kohlensack vor, und wie nun der Teufel darin saß, band er ihn schnell wieder zu, warf den Sack auf den Amboss und ließ seine Gesellen wacker drauflosschmieden.

Da flehte der Teufel zwar gar jämmerlich und erbärmlich, sie möchten doch aufhören, aber sie ließen nicht eher nach, bis ihnen die Arme von dem Hämmern müde waren und der Schmied ihnen befahl aufzuhören. So war des Teufels Keckheit und Vorwitz gestraft, und der Schmied ließ ihn nun frei, doch musste er zu demselben Loch wieder hinaus, wo er hineingeschlüpft war und wird wohl kein Verlangen mehr nach einem zweiten Besuch beim Schmied getragen haben.

Quelle: Kuhn, A./Schwartz, W., Norddeutsche Sagen, Märchen und Gebräuche aus Mecklenburg, Pommern, der Mark, Sachsen, Thüringen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Westfalen. Leipzig 1848, Nr.8

Die Keule am Tor zu Jüterbog – Kurzfasten in Dobbrikow

In Jüterbog hängt an einem der Torflügel eine hölzerne Keule von mehreren Fuß Länge, darunter ist eine Tafel befestigt, auf der folgendes geschrieben steht:

Wer seinen Kindern gibt das Brot
Und leidet nachher selber Not
Den schlag? man mit dieser Keule tot.

Dazu wird erzählt, es sei einmal ein reicher Mann gewesen, der habe drei Söhne gehabt, denen er bereits bei seinen Lebzeiten all sein Vermögen gegeben und nachher habe er selbst darben müssen, da ihn keins von seinen Kindern hat unterstützen wollen. Als er nun gestorben, sind seine Kinder schnell mit den Gerichten gekommen, um zu sehen, ob nicht noch etwas zu erben sei, aber da haben sie nichts als einen großen schweren Kasten gefunden, und als man ihn geöffnet, ist er mit Steinen angefüllt gewesen, und darunter hat die Keule mit der Tafel und eine Verordnung gelegen, dass man beides am Stadttor aufhängen solle. Und das ist auch geschehen. Auszug aus: https://www.literaturport.de/literaturlandschaft/orte-berlinbrandenburg/text/die-keule-am-tor-zu-jueterbog/

Jüterbog, Mordkreuz unweit der Jacobikirche neben der Schmiede. „Ursprünglich soll es 3 Ellen hoch gewesen sein, wurde aber unvorsichtigerweise beim Langholzfahren zerschlagen. Vielleicht besteht auch zwischen diesem Kreuz und dem unmittelbar daneben befindlichen Tanzberge, auf dem in alter Zeit ein Grabmal, eine Art Mausoleum, gestanden, das irrtümlich für Jutrebogs Tempel ausgegeben wurde, irgend welche Beziehung“ 14). Dieser offenbar irrtümlichen Ansicht Pastor Hamanns (1903) ist auch der Chronist Brandt (1822); er sagt, Erzbischof Wichmann habe den Wenden zwar ihren Tempel, der dem Jutrebog geweiht war, gelassen, aber unmittelbar daneben,

auf dem Neumarkt, dieses Granitkreuz gesetzt, „als Zeichen christlicher Religionspflege“. Der Chronist Heffter (1851) teilt mit, daß das Steinkreuz im Jahre 1703 durch einen Zusammenstoß mit einer Langholzfuhre „auf die halbe Länge verkürzt“ worden sei. Doch hätten Richter und Schöppen bald danach das Kreuz wieder feierlich eingesetzt. Diese Bemerkung deutet wie bei dem Berliner Steinkreuz auf den Zusammenhang mit der Rechtspflege hin. (Schmidt 1916)

Sage: Neben dem Tempel des Morgengottes Jutro hat man schon frühzeitig ein Kreuz aus Granit, das jetzt nur noch 1½ Fuß aus der Erde hervorragt, ehemals aber mehrere Ellen Länge gehabt haben soll, aufgerichtet und es steht jetzt noch dicht vor dem Hause des Schmiedes. Als man es von da, zur Zeit des Großvaters des jetzigen Schmieds, weil es abgebrochen, weggenommen, da hat sich des Nachts ein fürchterliches Poltern hören lassen und ein weißer Hund hat unausgesetzt an der Stelle gelegen, wo das Kreuz gestanden und ist auch nicht eher gewichen, als bis man dasselbe wieder an die alte Stelle gebracht. (Grässe 1868/71) Auszug aus: http://www.suehnekreuz.de/brandenburg/jueterbog.htm

Abendrunde im Fastenhaus Kurzfasten Brandenburg

Abendrunde im Fastenhaus – Kurzzeitfastenfasten mit Elke

 

 

 

 

 


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