Fastenwandern Lausitz neu 2022

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Fastenwandern Lausitz Bad Muskau Schloss

Fastenwandern Lausitz Bad Muskau Schloss

Fastenwandern Lausitz mit Elke

Fastenwandern in Sachsen – Fastenwandern in der Lausitz – Fastenwandern in Bad-Muskau

Fastenwandern Lausitz – Auf den Spuren von Fürst Pückler

Termine – Fastenwandern Lausitz neu 2022

18.09.2022 – 24.09.2022

Kosten – Fastenwandern Lausitz neu 2022

Angebot wird erwartet

Fastenwandern Lausitz – Wanderplan kurz

1. Anreisetag – Rund um Bad-Muskau
2. Fastentag – Auf Pücklers Spuren im Park Bad-Muskau
3. Fastentag – Fröhlich Wandern wir im Park Muzakowski
4. Halbtageswanderung – Kräuterwanderung
5. Fastentag – Mit Freude wandeln wir im Park Branitz – Pücklers Meisterwerk
6. Abschlusswanderung – Auf zum Muskauer Faltenbogen in Kromlau

 

Wanderplan ausführlich – Fastenwandern Lausitz neu 2022

1.Anreisetag  – Rund um Bad-Muskau

Fastenwandern Sachsen Lausitz Bad-Muskau Schloss

Fastenwandern Lausitz Bad-Muskau Schloss

2. Fastentag – Auf Pücklers Spuren im Park Bad-Muskau

Fastenwandern Lausitz Pückler Park

Fastenwandern Sachsen Lausitz Pückler Park

 

 

 

 

 

Fastenwandern Lausitz Pückler Schloss

Fastenwandern auf den Spuren von Fürst Pückler

Geschichte – Fastenwandern Lausitz – Park Fürst Pückler

Eine schillernde Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts

Geboren wird er als Sonntagskind und erstes Kind von Clementine Gräfin von Callenberg und dem 16 Jahre älteren Graf Ludwig Carl Hans Erdmann von Pückler am 30. Oktober 1785 in Muskau, die eine per Vertrag geschlossene, unglückliche Ehe. In seiner Kindheit besucht Pückler verschiedene Bildungseinrichtungen, nimmt in Leipzig ein Jurastudium auf, das er ein Jahr später abbricht, um als Leutnant in die Garde du Corps in Dresden einzutreten. Von hier flieht er, hoch verschuldet, 1806 vor den Gläubigern nach Wien und bricht alsbald zu einer vier Jahre dauernden Jugendwanderung in Richtung Italien auf. Als der Vater 1811 stirbt, erbt Hermann Graf von Pückler die Standesherrschaft Muskau, seinerzeit der größte Besitz auf deutschem Gebiet, und entwickelt erste Pläne zur Landschaftsgestaltung.

Mit dem Park in Muskau, an dem er von 1815 bis 1845 arbeitet, entwickelt er eine international anerkannte »Handschrift« bei der Gestaltung von Landschaftsgärten nach englischem Vorbild. 1817 heiratet er die neun Jahre ältere Lucie, geschiedene Reichsgräfin von Pappenheim und Tochter des preußischen Staatskanzlers Karl August von Hardenberg, die seine Gartenleidenschaft und den Plan für den grandiosen Landschaftspark an der Neiße teilt. Doch verschlingt der Park ihr Vermögen, die Schulden häufen sich und der Verkauf von Muskau droht. Als letzte Rettung schlägt Lucie eine formelle Scheidung vor, damit Pückler sich in England eine vermögende Braut sucht.

Drei Jahre ist er auf Brautschau unterwegs und wenngleich sie am Ende erfolglos ausgeht, widmet sich Pückler auf seiner Reise ausgiebig den Landschaftsgärten und Parks Englands, Irlands und Wales. Was er erlebt, berichtet er in zahlreichen Briefen an seine Frau Lucie. Diese Briefe, die 1830 als „Briefe eines Verstorbenen“ erscheinen, werden ein Bestseller, mit dessen Erlös der Verkauf von Muskau zunächst aufgehalten werden kann. Ende 1834 geht Pückler abermals auf Reisen und ist sechs Jahre im Orient unterwegs. Aus Kairo bringt er Machbuba, ein junges Mädchen vom Sklavenmarkt, mit nach Muskau. 1845 muss er Muskau hochverschuldet verkaufen und auf Wunsch Lucies ziehen sie nach Branitz.

Hier lässt Fürst Pückler das spätbarocke Schloss, einst Herrenhaus seiner Ahnen, umfangreich umbauen und beginnt, inzwischen 61-jährig, in der flachen, sandigen und kargen Landschaft von Branitz noch einmal einen Landschaftspark anzulegen, der sein „Meisterstück“ wurde. Neben Muskau und Branitz gestaltet Pückler den Park von Babelsberg maßgeblich mit und hinterlässt als Gartengestalter in den Anlagen von Ettersburg, Neuhardenberg, Wilhelmsthal, Altenstein und dem Pariser „Bois de Bologne“ seine Spuren.

Nach dem Tod von Lucie im Jahr 1854 verlässt Pückler Branitz und reist zwei Jahre lang umher. Zurückgekehrt nach Branitz, beginnt Fürst Pückler mit den Arbeiten am Tumulus und der Landpyramide, reist wiederholt und führt ein offenes, gastfreundliches Haus. Er steht mit wichtigen Größen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft seiner Zeit in Kontakt und erhebt – auch durch seinen Lebensstil – Branitz aus seinem provinziellen Dasein. Meisterhaft versteht er es, sich auf jedem Parkett in Szene zu setzen.

Selbst seinen Tod inszeniert er durch die Bestattung in der Seepyramide des Branitzer Parks mit einem kräftigen Schlussakkord. Pückler stirbt am 4. Februar 1871 und wird am 9. Februar im Tumulus beigesetzt. Quelle: Stiftung Fürst Pückler Museum, Park und Schloss Branitz  www.pueckler-museum.de

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